Meistere deinen Alltag: Lass dich nicht so stressen

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Beruflicher oder privater Stress. Selbstgemachter oder tatsächlicher Stress. Morgens, mittags, abends oder nachts. Ständig haben wir Stress. Die Frage ist doch, warum und vor allem Warum können wir nicht endlich mal stressloser leben?

Stress ist so alt wie das Leben. Ohne Stress würden wir nicht an dem Punkt stehen an dem wir jetzt sind. Eine hoch Entwickelte Spezies, die sowohl gutes als auch schlechtes vollbringt. Evolutionär betrachtet ist Stress etwas ganz Tolles.

Warum haben wir Stress?

Wie gesagt, Stress ist ein Restposten unserer Evolution, der uns vor allem eins bringt: Schutz.

Stress ist ein hormoneller Prozess der in gefährlichen Situationen ausgelöst wird.

Ein Steinzeitmensch war ständigen Gefahren ausgesetzt. In diesen Situationen ging es nur um eines, nämlich überleben. Denn wenn eine gefährliche Situation eintrat musste der Steinzeitmensch perfekt „performen“. Die einzigen Möglichkeiten die er damals hatte waren kämpfe oder wegrennen und das möglichst effektiv. Um das zu gewährleisten schaltete unser Körper aus einem „Standard“ Modus in einen „Boost“ Modus.

Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol wird ausgeschüttet und all die Energie die im Körper ist, wird in die Muskulatur gepumpt. Das Ergebnis: Ein hochleistungsfähiger Steinzeitmensch der mehr Kraft und Energie als sonst hat.

Die Energie entlädt sich während der körperlichen Aktivität. Oder um es in anderen Worten zu sagen, während dem Kampf bzw. der Flucht und die Stresshormone bauen sich ab.

Doch diese Rolle nimmt heute Stress für uns im Alltag und im Beruf nicht mehr ein. Wir sind nicht mehr an dem Punkt, an dem wir regelmäßig in gefährliche Situationen kommen.

Und trotzdem sind wir regelmäßig gestresst.

Die Ursachen von Stress sind Unterschiedlich

Da Stress nicht mehr, wie früher, den Stellenwert für unseren Alltag hat, ist die Frage warum wir überhaupt gestresst sind, denn über 60% der Deutschen sind selten bis ständig gestresst.

Stressfaktoren kann man sehr allgemein betrachtet, in zwei Überpunkte aufteilen:Die internen Stressfaktoren hängen häufig mit unserem eigenen Mindset zusammen. Wie wir auf bestimmte Situationen reagieren.

Wenn der Zug  beispielsweise zu spät kommt und wir deshalb einen wichtigen Termin verpassen. Regen wir uns darüber auf oder nehmen wir es hin, dass wir diese Situation nicht verändern können? Auch die Meinung über uns selbst kann zu Stress führen. Betrachten wir uns als fähig und setzen uns selber keine Grenzen, oder limitieren wir uns und kommen deshalb schnell an das eigene Limit? Interne Stressoren hängen häufig auch mit unserer Ernährung ab. Denn unsere Regeneration hängt mit dem zusammen was wir essen. Schlechte Lebensmittel, vor allem chemisch hergestellte Produkte, führen dazu, dass unser Körper die Inhaltstoffe versucht zu verwenden, sie jedoch nicht verwenden kann.

Die externen Stressfaktoren kollidieren mit vielen internen Stressfaktoren. Sie entstehen, wenn äußere Umstände mit uns interagieren. Beispielsweise wenn der Chef eine Deadline setzt und uns deshalb mehr Arbeit gibt. Hier geraten die äußeren Umstände mit unserem Zeitmanagement aneinander. Die externen Stressfaktoren kann man im privaten aber auch im beruflichen Umfeld finden. Auch hier ist die Frage wie wir vorab bzw. in der Situation damit umgehen (möchten). Ganz klar ist, dass Gefahren in diese Kategorisierung reinfallen.

Was passiert, wenn man ständig gestresst ist?

Dauerstress ist gefährlich! In der Situation kann es uns helfen, allerdings kann sich der Stress festsetzen.

Denn bauen sich die Stresshormone nicht ausreichend ab, wird dauerhaft Energie unseren Muskeln zur Verfügung gestellt. Die Folge ist, dass sich unser Appetitverhalten verändert und der Stoffwechsel langsamer wird. Ist man dann ein Stressesser, kann sich das schnell auf das Gewicht auswirken. Daraus können dann weitere Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes entstehen.*

Verfolgen wir die Kette, dann ist die Reizschwelle aufgrund der ständigen Hormonausschüttung wesentlich höher. In geringen Dosen kann die schnellere Ansteuerung zu der erwähnten besseren körperlichen Perfomance führen, dauerhaft wirkt sich das auf das nervale System aus. *

Daraus können psychische Erkrankungen wie Nervenzusammenbrüche, Burn Out oder Depressionen entstehen. Denn wie bei einer Wunde die nicht verheilt, entstehen metaphorisch gesehen kleine Entzündungen in unserem Nervensystem die nicht richtig verheilen. Dementsprechend kann man sich dann auch schnell gereizt fühlen und reagiert auf seine Umgebung mit bissigen Kommentaren, etc.

Was sind mögliche Symptome?

Da wir keine Ärzte sind und auch diese Kompetenz den Ärzten überlassen, gehen wir hier nur auf subjektive Symptome ein.

Prinzipiell kennt jeder mögliche Symptome. Sie werden nur unterschiedlich wahrgenommen. Die Frage ist ob man sie wahrnehmen möchte, oder ob man sie ignoriert und mit Ausreden übergeht. „Ich habe zu wenig Zeit…“, „Mein Chef verlangt…“ etc.

Mögliche Symptome können sein:Bei jedem kann jedes Signal unterschiedlich ausgeprägt sein. Da sich Dauerstress in ernsthafte Krankheiten entwickeln kann, sollte man im Zweifelsfall immer einen Arzt konsultieren.

Was kann ich bei zu viel Stress machen?

Da Stresshormone nur durch Bewegung reduziert werden, ist die erste Maßnahme ganz klar Bewegung. Am besten in der Situation, wenn der Stress auftritt. Wichtig ist auch den Stress nicht weiter „in sich rein zu fressen“. Offen mit den Situationen umgehen und nach kurzer Sammelzeit nach einer effektiven Lösung suchen, sind an dieser Stelle schon zwei sehr einfach und gute Tipps.

Lösungsansätze können dabei sein:Wir haben dir  eine Liste mit gesunden Lebensmitteln, einem kleinen Trainings- und Meditationsplan erstellt. Die Liste findest du am Ende des Blogbeitrags. Wichtig ist: Mache das, was dir tatsächlich gut tut!

Der Arbeitgeber ist in der Verantwortung!

Arbeitgeber haben eine ganz klare Verantwortung, nämlich den Arbeitnehmern den Freiraum einzuräumen den sie benötigen.

Das ist sehr einfach ausgedrückt, ist allerdings in der Umsetzung schwierig. Dazu gehört es zu einer guten Struktur auch ein sehr gutes Kommunikationsmodell anzuwenden, das auf Vertrauen aufbaut. Gestresste Mitarbeiter schaden langfristig nicht nur dem Arbeitsklima, auch die Leistungsfähigkeit bricht ein.

Der Abreitgeber sollte in solchen Situationen offen mit der Situation umgehen, das Problem analysieren und mit dem Mitarbeiter Lösungen suchen. Dazu gehört natürlich die Betrachtung der verpönten „Work Life Balance“. Denn ständiger Leistungsdruck in einem nicht existenten Privatleben, ist nicht im Interesse eines Arbeitgebers.

Da es für Arbeitgeber meistens mit mehr Aufwand und Kosten verbunden ist, werden solche Tools meistens nicht in ausreichender Weise in Betracht gezogen. Diese Entscheidung ist in den meisten Fällen aber eher ein false friend, da die Kosten, welche durch krankheitsbedingten oder psychischen Ausfall eines Arbeitnehmers, um einiges höher ausfallen, als die Kosten, die man trägt, wenn man sich um seine Arbeitnehmer kümmert.Quellen:

https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/tk-stressstudie-2016-wie-gestresst-ist-deutschland-2041952
Stress und Burnout – Wie sie entstehen und sich auswirken (Ingrid Kollag, Springer Verlag)
Übergewicht und Adipositas (Franz Petermann & Volker Pudel, Hogrefe Verlag)
Der Überforderte Mensch: Eine Wissensgeschichte vom Stress zum Burnout (Patrick Kury, Campus Verlag)[vc_btn title=”Maßnahmenkatalog gegen Stress (Download)” color=”black” link=”url:https%3A%2F%2Fzwei-plan.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2020%2F01%2FMa%C3%9Fnahmenkatalog-gegen-Stress.pdf||target:%20_blank|”][vc_separator border_width=”2″ css_animation=”fadeIn”][vc_column_text css_animation=”fadeIn”]

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